Mai

Mit dem Beginn des Monat Mai haben ein paar wärmere Temperaturen Einzug gehalten. In manchen Gegenden von Deutschland wechseln sich Temperaturen von 15 und 28-29 Grad Celsius ab. Unseren Hühnern macht das wenig zu schaffen. Erst wenn die Temperaturen über einen längeren Zeitraum über 30 °C ansteigen, muss für ausrechend schattige Plätze gesorgt werden. Wer hierzu vorbeugend noch Bepflanzungen vornehmen möchte, sei dies angeraten. Schlimmer an der momentanen Wetterlage sind die recht starken Winde. Wie auch in anderen Jahreszeiten ist dies Gift für die Hühner. Wer seine Tiere aufmerksam beobachtet wird feststellen, dass bei starkem Wind unsere Hühner jede Schutzmöglichkeit nutzen. Flachen die Winde ab, geht es wieder auf Futtersuche. Aber auch Regentage mische sich unter die Sonnigen. Ein Ausbreiten von Milben wird dadurch verstärkt. Die kleinen Tierchen finden ideale Bedingungen, um ihre Population explosionsartig zu vermehren. Tägliche Kontrolle des Stalles muss jetzt Pflicht sein. Kontrolliert alle Ecken, evtl. Ritzen (verschließt diese am besten sofort) und macht täglich, mit der Hand, den Streichtest unter den Sitzstangen. Habt ihr anschließend rote Finger, so ist Handeln (rote Vogelmilbe) geboten. Je nach Stärke des Befalls sind Gegenmaßnahmen notwendig. In kleineren Beständen und Ställen kann man Interkokask verwenden. In größeren Beständen rate ich zu Exzolt. Setzt euch in diesem Fall mit eurem Tierarzt in Verbindung und lasst euch beraten. Eile ist in jedem Fall geboten, um Verlusten vorzubeugen. Eine regelmäßige Reinigung des Stalles sollte als selbstverständlich gelten. Auch dem Trinkwasser muss täglich Aufmerksamkeit gewidmet werden. Täglich frisch, Gefäße ordentlich reinigen und das Frischwasser 2–3-mal die Woche mit 10 ml Rehalin (erhältlich in meinem Shop) auf 1Liter Wasser mischen. Wenn ihr jetzt noch euer Futter 2-3-mal die Woche mit Wulfener Naturmoor und Gurgelwasser (erhältlich im Shop) mischt, beugt ihr allen auftretenden Eventualitäten vor. Aber Achtung, all dies ersetzt nicht die tägliche Kontrolle und Beobachtung unserer Tiere. Je nach Größe des Bestandes sollten 5-15 Minuten Beobachtungszeit eingeplant werden. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt.
In den kommenden Tagen beginnt auch der eine oder andere Geflügelzüchter mit der Rasenpflege. Es wäre Frefel den Rasenschnitt zu kompostieren. Trocknet den Rasenschnitt und lagert ihn für die dunkleren Tage. Gebt ihr diesen dann, ab Spätherbst, mit in die Einstreu, haben eure Hühner eine großartige Beschäftigung.
Einige von uns haben zwischenzeitlich Küken. Diesen muss unsere volle Aufmerksamkeit gelten. Täglich mehrfaches Füttern und Wasser geben MUSS Gewohnheit sein. Küken dürfen werde dursten noch hungern. Sehr gute Erfahrung habe ich mit Power-Pellet (im Shop) gemacht.  Die Küken Sterblichkeitsrate geht fast gegen Null. Ausreichend Wärme ist selbstverständlich. Wachsen die Küken mit Glucke auf, kümmert sich diese um alles. Küken aus Kunstbrut würde ich in den ersten Wochen, nur wenn es ausreichend warm ist und nicht vor 11:00 Uhr Auslauf gewähren. Den Kleinen fehlt letztendlich die Mutter, welche gegensteuern kann.
Bei Fragen kontaktiert mich, ich helfe gern.